
Weiße Ente
- Anas plathyrhynchos domesticus
- Flamingo Lagoon
Auf der Reise durch Pantropica kann es passieren, dass plötzlich eine weiße Ente vorbei watschelt. Mit ihrem strahlend weißen Gefieder wirkt sie immer wie frisch gewaschen. Und das ist kein Zufall, denn Zwergenten verbringen besonders viel Zeit mit der Federpflege. Mit ein Grund, weshalb sie früher zu den beliebtesten Entenrassen zählten. Entenjäger setzten die zahmen Zwergenten gerne als Lockenten ein. So lockte sie, am Eingang der Falle festgebunden, mit ihrem lauten Ruf wilde Enten in die Falle. Die weiße Farbe half den Jägern, ihre kleinen Helferlein zu erkennen, um sie für ihre „Arbeit“ zu belohnen.
Rotschulterente
- Callonetta leucophrys
- Flamingo Lagoon & Amazonia
Nach einem erfrischenden Bad ruht sich die Rotschulterente gerne auf einem Baumstamm oder einer Brücke aus. Da sie in Ruhehaltung weniger Wärme speichern kann als in Bewegung, macht sich die Rotschulterente ihre angeborene Gabe zu Nutzen. Sie kann nämlich wie der Flamingo auf einem Bein stehen. Das andere legt sie ganz nah an den Körper an, damit möglichst wenig Wärme verloren geht. Wenn sie dann auch noch ihren Kopf mit einem ihrer Flügel bedeckt, kann sie wie unter einer warmen Decke ein gemütliches Nickerchen machen.


Mähnengans
- Chenonetta jubata
- Flamingo Lagoon
Ein Wasservogel, der aufrecht geht, Gras frisst und lieber läuft als schwimmt? Das müsste eine Gans sein – ist aber eine Ente. Die Mähnengans gehört tatsächlich zur Familie der Entenvögel. Während sich andere Enten am liebsten im Wasser tummeln, halten sich Mähnengänse lieber an Land auf. Ihr bevorzugter Lebensraum sind grasreiche Gebiete mit schütteren Baumbeständen, wo sie sich in typisch aufrechter Haltung fortbewegen. Sie verhalten sich also in allem wie Gänse, obwohl es Enten sind.
Mandarinente
- Aix galericulata
- Flamingo Lagoon
Die Mandarinente fühlt sich an Flüssen und kleinen Seen mit dichtem Uferbewuchs am wohlsten. Durch ihre besondere Lebensweise unterscheidet sie sich von den meisten anderen Entenrassen. Mandarinenten brüten nämlich in hochgelegenen Baumhöhlen. Und dann passiert etwas Unglaubliches: Die frisch geschlüpften Entenküken springen furchtlos aus der Baumhöhle in die Tiefe, wo sie unversehrt landen und fröhlich hinter ihrer Mutter her watscheln, als ob es die normalste Sache der Welt wäre.


Brautenten
- Aix sponsa
- Flamingo Lagoon
Regen und Nässe können den Brautenten nichts anhaben. Ihr wasserdichtes Gefieder, das sie mit einem fetthaltigen Sekret pflegen, wirkt wie ein Regenmantel. Durch diese natürliche Schutzschicht können weder Wasser noch Kälte ins Federkleid eindringen. So bleiben sie auf der Wasseroberfläche, ohne nass zu werden oder unterzugehen. Eine praktische Eigenschaft, die ihnen die Futtersuche zwischen den Wasserpflanzen erleichtert.
Spießente
- Anas acuta
- Flamingo Lagoon
Spießenten wirken mit ihren langen Schwanzfedern besonders elegant und athletisch. Die Spießente ist ein Zugvogel, der in großen Gruppen in V-Formation oder langen Ketten über den Himmel zieht. Im Frühjahr brüten Spießenten in seichten Gewässern. Doch sobald die Temperaturen sinken und der Winter sich ankündigt, begeben sie sich in wärmere Regionen. Auf ihrer Reise lassen sie sich in weiten Feuchtgebieten nieder, wo sie sich von Samen und Wasserpflanzen ernähren.









































